Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) / Terms of Service

Stand: 2026 • Paxeraaxis • Hauptstraße 70, 18154 Frankfurt

1. Gegenstand des Vertrags

Paxeraaxis („Anbieter“, „wir“) erbringt entgeltliche Bildungs- und Schulungsleistungen im Themenbereich „Datenanalyse Kurse“ („Kurse“). Die Kurse können insbesondere aus Unterrichtseinheiten, Übungsaufgaben, Lernmaterialien, digitalen Inhalten, Webinaren, Live-Session-Formaten sowie ggf. begleitenden Kommunikations- und Supportleistungen bestehen.

Der Umfang der jeweiligen Leistungen ergibt sich aus der Kursbeschreibung auf der jeweiligen Angebotsseite, aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung sowie aus den im Rahmen der Anmeldung bereitgestellten Informationen. Soweit Inhalte oder Termine variieren können, erfolgt dies innerhalb des Rahmens der jeweiligen Kursbeschreibung.

Die Kurse sind Bildungsangebote. Ein bestimmter Lernerfolg, eine bestimmte berufliche Entwicklung oder ein bestimmtes Ergebnis kann nicht garantiert werden; der Erfolg hängt insbesondere von der Mitwirkung, dem Lernaufwand und den individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden ab.

2. Zustandekommen des Vertrags

(1) Mit der Anmeldung zu einem Kurs gibt der/die Teilnehmende ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die Teilnahme an dem ausgewählten Kurs ab.

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn wir das Angebot annehmen. Die Annahme erfolgt durch eine Bestätigung per E-Mail oder durch eine entsprechende Bereitstellung der Kurszugangsdaten bzw. durch eine ausdrückliche Bestätigung im Rahmen des Buchungsprozesses.

(3) Für die Teilnahme können Mindestvoraussetzungen gelten (z. B. technische Anforderungen oder Vorkenntnisse). Diese werden vor Vertragsschluss transparent gemacht. Der/die Teilnehmende ist verpflichtet, die Angaben zur Person und zu relevanten Voraussetzungen wahrheitsgemäß zu machen.

(4) Sofern der Kurs als Gruppenangebot durchgeführt wird, kann die konkrete Reihenfolge der Inhalte oder die Ausgestaltung einzelner Einheiten im Rahmen der Kursziele angepasst werden.

3. Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

3.1 Pflichten des Anbieters

Wir stellen die Kursinhalte und die vereinbarten Leistungen nach Maßgabe der jeweiligen Kursbeschreibung bereit. Wir bemühen uns um eine fachlich korrekte Vermittlung der Inhalte und um die ordnungsgemäße Durchführung der Kurse.

Wir sind berechtigt, Dozierende oder Vortragende auszutauschen, sofern die fachliche Qualifikation gewährleistet bleibt und die wesentlichen Leistungsinhalte erhalten bleiben.

3.2 Pflichten des Teilnehmenden

Der/die Teilnehmende verpflichtet sich,

  • die vereinbarten Teilnahmebedingungen einzuhalten,
  • die Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben,
  • die bereitgestellten Lernmaterialien nur im Rahmen der Nutzungsrechte zu verwenden,
  • bei Online-Formaten eine geeignete Internetverbindung sowie die erforderliche Hard- und Software bereitzustellen, sofern dies nicht ausdrücklich anders vereinbart ist,
  • bei schriftlichen oder mündlichen Beiträgen keine rechtswidrigen Inhalte einzustellen bzw. keine Rechte Dritter zu verletzen.

Der/die Teilnehmende trägt Sorge dafür, dass die von ihm/ihr bereitgestellten Informationen (z. B. E-Mail-Adresse) korrekt sind, damit wir die Kommunikation und die Kursbereitstellung ordnungsgemäß durchführen können.

3.3 Verfügbarkeit von Online-Inhalten

Bei digitalen Kursbestandteilen kann es aufgrund von technischen oder betrieblichen Gründen zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Wir werden Störungen, soweit zumutbar, beheben und die Verfügbarkeit im Rahmen unserer Möglichkeiten sicherstellen.

4. Kosten und Zahlung

(1) Die Kursgebühr ergibt sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung bzw. dem Angebot zum Zeitpunkt der Anmeldung. Sofern Umsatzsteuer anfällt, wird sie entsprechend ausgewiesen.

(2) Die Zahlung ist, soweit nichts anderes vereinbart ist, innerhalb der im Buchungsprozess angegebenen Frist fällig. Die Zahlung erfolgt über die im Prozess angebotenen Zahlungsarten.

(3) Gerät der/die Teilnehmende in Zahlungsverzug, können wir – unbeschadet weiterer Rechte – Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe verlangen. Zusätzlich können wir nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Frist den Zugang zu Kursinhalten vorübergehend aussetzen, sofern dies zur Durchsetzung berechtigter Interessen erforderlich ist.

(4) Aufrechnungsrechte stehen dem/der Teilnehmenden nur zu, wenn die Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder entscheidungsreif sind. Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der/die Teilnehmende nur befugt, wenn sein/ihr Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

5. Haftungsbeschränkung

(1) Wir haften unbeschränkt

  • bei Vorsatz,
  • bei grober Fahrlässigkeit,
  • bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung von uns beruht,
  • nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes, sofern einschlägig.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten („Kardinalpflichten“) haften wir der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der/die Teilnehmende regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter.

6. Urheberrecht und geistiges Eigentum

(1) Sämtliche Inhalte, Materialien, Skripte, Vorlagen, Präsentationen, Softwarebestandteile und sonstige Arbeitsergebnisse, die im Rahmen der Kurse bereitgestellt werden, sind – soweit nicht ausdrücklich anders angegeben – urheberrechtlich geschützt und Eigentum von Paxeraaxis oder von berechtigten Dritten.

(2) Der/die Teilnehmende erhält, sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares und zeitlich sowie inhaltlich auf die Teilnahme am jeweiligen Kurs beschränktes Nutzungsrecht. Jede darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung oder gewerbliche Verwertung, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Rechteinhabers.

(3) Der/die Teilnehmende verpflichtet sich, keine Maßnahmen zu ergreifen, die Schutzrechte oder technische Schutzmechanismen umgehen.

7. Kündigung und Rücktritt

(1) Soweit gesetzliche Widerrufsrechte bestehen, gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Ein Widerruf ist insbesondere bei Fernabsatzverträgen möglich, soweit die Voraussetzungen des Widerrufsrechts erfüllt sind. Die Einzelheiten werden im jeweiligen Bestell- bzw. Buchungsprozess bereitgestellt.

(2) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der/die Teilnehmende wiederholt gegen wesentliche Pflichten aus diesen AGB verstößt oder erheblich gegen geltendes Recht verstößt.

(3) Bei berechtigter Kündigung oder bei wirksamem Rücktritt/Widerruf werden bereits erbrachte Leistungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben abgerechnet. Soweit Leistungen noch nicht erbracht wurden, entfallen weitere Zahlungsverpflichtungen nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen.

(4) Wir können einen Kurs aus wichtigem Grund absagen, insbesondere wenn die Mindestteilnehmendenzahl nicht erreicht wird oder wenn eine Durchführung aus organisatorischen oder technischen Gründen nicht möglich ist. In solchen Fällen informieren wir rechtzeitig und erstatten bereits gezahlte Kursgebühren nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen, sofern keine anderweitige zumutbare Alternative angeboten wird.

8. Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

9. Kontakt

Bei Fragen zu diesen AGB oder zu Kursen wenden Sie sich bitte an:

Paxeraaxis
Hauptstraße 70
18154 Frankfurt
E-Mail: [email protected]

Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(2) Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt, soweit dies rechtlich zulässig ist.

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